Hintergrund unserer Tätigkeit

Hauptmotivation unseres Wirkens ist die Erkenntnis, dass geänderte Überlebensbedingungen neue Überlebensstrategien erfordern. Angesichts der globalen Herausforderungen vor denen die Menschheit steht, kann eine Rückbesinnung auf die Fragen „Was kennzeichnet eigentlich ein gutes Leben? Was macht uns zufrieden/glücklich?“ hilfreich sein. An erster Stelle stehen dabei gemeinhin nichtmonetäre Werte wie Solidarität, Gemeinschaft, Verantwortung, Freundschaft, Vertrauen, Beziehungen, etc. Ein „gutes Leben“ kann insofern durch Wirtschaft gestützt werden, wenn diese als Mittel zur Realisierung guten Lebens für alle Menschen nützlich ist.

Die Gemeinwohlökonomie und der CSE-Standard bieten eine mögliche Antwort darauf, wie innerhalb der bestehenden Strukturen der Wechsel von einer reinen Wachstumsorientierung zu einer Ausrichtung an ethischen Werten möglich ist. Wir sehen uns damit als Wegbereiter für eine neue Art des Wirtschaftens, die der kulturellen Entwicklung zu einem guten Leben für alle dient.

Unser Ziel liegt nicht darin, ein subjektives Verständnis von ethischem Wirtschaften in ein Zertifizierungssystem zu packen und Unternehmen aufzusetzen. Wir möchten mit allen Beteiligten an der Umsetzung eines ethischen Wirtschaftens arbeiten. Deshalb suchen wir den Austausch mit Akteuren in Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft. In verschiedenen Arbeitsgruppen wird permanent an der Frage gearbeitet „WIE“ sich nachhaltiges Wirtschaften umsetzen läßt. Wir haben verstanden, dass der Wandel nur durch den Zuspruch aller Akteure realisiert werden kann.